Normalisierung

Das Prinzip der Normalisierung beinhaltet die Um­kehr aus einer besonderen Lebensform (z.B. Behinderung) in eine möglichst „normale" Form gesellschaftlichen Lebens. Dieses Normalisierungsprinzip ist in­tegraler Bestandteil der neurologisch-rehabilitativ ausgerichteten Leistungskonzeption im Pflegeheim „Fichteneck“.

Soll eine schrittweise normalisierende Entwicklung dauerhaft erreicht werden, bedarf es gleichzeitig einer vorbereitenden Normalisierung der jeweiligen Lebens­umstände. Vereinfacht ausgedrückt: Unter nicht „normalen" Lebensverhältnissen kann keine Angleichung an die Normalität erfolgen. So

Das Pflegeheim „Fichteneck“ verwirklicht dieses Normalisierungsprinzip konsequent und effektiv. Interne Versorgungslinien treten in den Hintergrund, damit normalisiertes Alltagsleben sich entfalten kann. Autonom und unbeschwert wie nur möglich. So, wie eine erfolgreiche Eingliederungshilfe erfolgen sollte.

 

Neben diesen Voraussetzungen favorisiert das Pflegeheim „Fichteneck“ individuell orientierte Strategien, die zur Normalisierung (Eingliederung) führen. Das Ziel einer weitestgehenden Selbständigkeit des Bewohners wird in der pädagogischen und zwischen-menschlichen Ebene erreicht. Offene soziale Strukturen und Freizügigkeit bestimmen Arbeit und Miteinander im Pflegeheim „Fichteneck“.

Dieses Prinzip wird auch bei der Ausgestaltung der Zimmer beachtet. Das eigene Zimmer soll individuell ausgestattet werden. Dabei erzielen oft kleine Aufmerksamkeiten große Wirkung. Persönliche Erinnerungen, Bilder, Gegenstände des früheren Alltags werden im Blickfeld des Bewohners angeordnet.

Der Mensch steht als individuelles Wesen im Mittelpunkt. Seinen Bedürfnissen und Eigenheiten hat sich alles anzupassen.

Wir betreiben hiermit Eingliederungshilfe für Menschen im Wachkoma und danach in Verbindung mit Versorgungsinhalten, die sich an den Inhalte der neurologischen Rehabilitation orientieren.